Am Morgen des 15. September 2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf erst zu einer Pkw-Bergung auf die Südautobahn alarmiert. Bei der Anfahrt zur Einsatzstelle in Fahrtrichtung Wien stellte sich heraus, dass es zu einem weiteren Verkehrsunfall auf Höhe der Shopping City Süd gekommen war: Ein Motorradlenker war gegen einen Fahrbahnteiler geprallt und rund 50 Meter weiter schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen geblieben.Nach der Erkundung der beiden kurz aufeinander folgenden Unfallstellen (100 Meter Abstand) durch den Einsatzleiter sowie der Absicherung der Einsatzstellen, versorgten die Feuerwehrmänner gemeinsam mit Ersthelfern den schwer verletzten Motorradlenker.
Die MRAS-Gruppe der Freiwillige Feuerwehr Gnas musste zur Unterstützung der Feuerwehr Baumgarten ausrücken, um einen Stubentiger aus 25 Meter Höhe zu retten.Mehrere Stunden lang war die Freiwillige Feuerwehr Gnas mit einer MRAS-Gruppe (Menschenrettung und Absturzsicherung) am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag (10. und 11.9.2021) bei einer Tierrettung in Baumgarten bei Gnas im Einsatz.
Aus bisher unbekannter Ursache geriet kurz nach 19:00 Uhr ein PKW am 12. September 2021 auf der Rampe zur Südostautobahn (A3) am Knoten Guntramsdorf in Brand.Bei Ankunft der für diesen Autobahnabschnitt zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf stand der Mini, entgegen der Fahrtrichtung, in Vollbrand. Da durch die anwesende Autobahnpolizei bereits beide Fahrspuren für den Verkehr gesperrt waren, konnte die Feuerwehr unverzüglich mit der Brandbekämpfung beginnen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich.
Am 11. September stand die FF Wörschachwald seit den Morgenstunden mit Pumparbeiten im Einsatz. Um 12.53 Uhr wurde die FF Wörschachwald erneut alarmiert. Es handelte sich um einen Waldbrand nördlich des Gehöftes Pötsch vlg. Moyer. Unverzüglich begab sich HBI Bernhard Schachner zur Erkundung zum Brandherd. Dieser lag rund 500 m nördlich und 150 Höhenmeter oberhalb des Gehöftes. Direkt am Wanderweg stand ein Baumstumpf in Flammen, während der Erkundung fing noch eine nahe Fichte Feuer. Nach einer rund 7 km langen Zufahrt begannen die Wehren Wörschachwald und Klachau mit dem Errichten einer Zubringerleitung, parallel wurde die Brandausbreitung mit Löschrucksäcken verhindert. Für den Pendelverkehr wurden zwei Tankwägen aus Stainach und Bad Mitterndorf nachalarmiert. Nach der Errichtung der rund 400 m langen Zubringerleitung über 100 Höhenmeter bergab zum Brandherd, wurde mit den Löscharbeiten begonnen und die betroffenen Bäume mittels Schanzwerkzeug und Motorsäge abgetragen und abgelöscht. Insgesamt wurden 14.000 Liter Löschwasser im Pendelverkehr 6 km weit transportiert. Um 15.45 konnte dann Brand-Aus gegeben und mit den umfangreichen Aufräumarbeiten begonnen werden.
Am Samstag, dem 11.09.2021 fand in den Nachmittagsstunden die diesjährige Pflichtbereichsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde Altmünster statt. Ebenso war ein Großaufgebot des Roten Kreuzes, sowie des Notarztdienstes Gmunden mit dabei.In einer monatelangen Vorbereitungszeit wurde unter der Federführung der FF-Altmünster, sowie Vertretern des Roten Kreuzes und des Notarztdienstes Gmunden ein komplexes Übungsszenario erarbeitet. Dabei wurde der größte Wert auf eine so realistische Darstellung wie nur möglich gelegt.Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem LKW, einem Schulbus, sowie zweier PKWs. Dabei wurden insgesamt 12 Personen verletzt. Unter den Verletzten befanden sich unter anderem 6 Kinder. Die verschiedenen und mitunter herausfordernden Verletzungsmuster wurden von einem erfahrenen Notarzt vorab ausgearbeitet und für die Übung realistisch von Mitarbeitern des Roten Kreuzes an den Übungsopfer geschminkt. Von insgesamt 5 Notärzten, sowie 7 Rettungsmannschaften mussten 6 Schwerverletzte und 6 leichtverletzte Personen betreut werden.