Am 27. Dezember gegen 06:00 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Großlobming und Kleinlobming zu einer Tierrettung alarmiert. Ein circa 60 Kilo schweres Kalb stürzte bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde Lobmingtal in eine Jauchengrube und konnte sich nicht mehr selbst befreien.Unter schwerem Atemschutz ging es für die Feuerwehrmänner über eine Leiter in die Jauchengrube. Einer der ersten Maßnahmen des Atemschutztrupps war es, den Kopf des Kalbes oberhalb der Jauche zu halten, schildert Einsatzleiter Abschnittsbrandinspektor Christoph Leitner. Im Anschluss wurde das Tier über die Leiter wieder ins Freie gebracht.
Am 27.12.2023 um 06:50 Uhr wurde die Feuerwehr Kuchl (Markt und LZ Jadorf) zeitgleich mit der Feuerwehr Hallein zu einem Einsatz mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall Geisterfahrer“ alarmiert.
Kurz vor der Abfahrt Kuchl in Fahrtrichtung Villach kollidierten zwei Fahrzeuge. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kuchl übernahmen die Absicherung der Unfallstelle, stellten den Brandschutz und unterstützen das Rote Kreuz bei der Menschenrettung. Zum Abschluss wurde die Fahrbahn gereinigt. Nach ca. 2 Stunden konnte die Feuerwehr Kuchl wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Eine Einsatzserie von mehreren ging am Stefanitag endlich zu Ende. Innerhalb von 5 Tagen mussten unzählige Einsätze abgearbeitet werden.Begonnen hat diese Serie Freitagnacht des 22. Dezembers. Per Sirenenalarm wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Thörl gegen 00.40 Uhr zu einem umgestürzten Baum auf der B20 gerufen. Kurz darauf rückten 12 Kameraden mit dem RLF-A 2000 sowie dem LFB-A zum Einsatzort, auf die Mariazellerbundesstraße, Höhe der Margarethenhütte, aus. Dort fand man einen umgestürzten Baum vor, welcher die komplette B20 blockierte. Die Aufgabe der eingesetzten Kameraden war es, den Baum mittels Seilwinde und Motorsäge aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Nach rund einer halben Stunde konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nachdem die Fahrbahn gereinigt war, konnten die Einsatzkräfte nach rund einer Stunde wieder ins Rüsthaus einrücken.
Bei einem Zimmerbrand in Wien – Brigittenau kann der Bewohner gerade noch selbst aus der Brandwohnung flüchten. Nachbarn sind in ihren Wohnungen vom Rauch eingeschlossen, einige von ihnen werden mittels Drehleiter in Sicherheit gebracht. Heute Vormittag wählten mehrere Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in der Rebhanngasse den Notruf der Berufsfeuerwehr Wien aufgrund eines dicht verrauchten Stiegenhauses. Beim Eintreffen der Löschbereitschaft drang bereits Brandrauch aus mehreren Fenstern einer Erdgeschoßwohnung. Der Bewohner konnte sich verletzt noch selbst ins Freie retten und wurde umgehend betreut.
N/Untersiebenbrunn: Gestern am 24.12. verstarb bei einem tragischen Unglück eine Feuerwehrfrau und Mutter. Ihre 15-jährige Tochter, die selbst als Einsatzkraft der Feuerwehr bei diesem Einsatz zu Hilfe eilen wollte, steht nun alleine da. Die verstorbene 36-Jährige war nicht nur ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig, sondern auch als Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz engagiert. Wir bemühen uns, die nun alleinstehende junge Tochter bestmöglich zu unterstützen, benötigen jedoch auch die Hilfe und Unterstützung der breiten Öffentlichkeit. Zu diesem Zweck haben wir ein Spendenkonto (Daten folgend) für unsere junge Feuerwehrfrau eingerichtet und bitten herzlichst um finanzielle Unterstützung.
Kontoinhaber: Feuerwehr Untersiebenbrunn
Kontonummer: AT74 3209 2000 0080 2033
Kennwort (Überweisungszweck): Nächstenliebe
Die Verstorbene war seit vielen Jahren eine aktive Stütze unserer Feuerwehr, diente als Gruppenkommandantin und war Mitglied des Sonderdienstes FMD (Feuerwehrmedizinischer Dienst) des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes. Sie war überdies aktive Atemschutzgeräteträgerin, absolvierte laufend diverse Kurse wie Wasserdienst Grundlagen, Ausbildungskurse, gestalten von Einsatzübungen und viele mehr. Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitete sie Vollzeit in einem Wiener Spital, um ihre Tochter zu ernähren. Nebenbei absolvierte sie an der Fachhochschule eine weitere Ausbildung für Krankenpflege in der Psychiatrie, die mit dem akademischen Grad Bachelor abgeschlossen werden sollte. Trotz dieser Anstrengungen vergaß sie nie ihren ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr und war intensiv für die Allgemeinheit und die Bevölkerung von Untersiebenbrunn tätig.