Eine Frau im Rollstuhl hatte mittels einer Rufhilfe einen Notruf bei der Berufsrettung Wien abgesetzt, weil es zu einem Entstehungsbrand in ihrer Wohnung gekommen war. Ein Team der Berufsrettung Wien war auch rasch vor Ort und konnte auch mit einem Schlüssel aus einem Schlüsselsafe die Wohnungstüre öffnen. Doch dann standen die Einsatzkräfte im Brandrauch und konnten nicht weiter zu der Person vordringen. Daher wurde umgehend die Berufsfeuerwehr Wien alarmiert und mit sämtlichen relevanten Information versorgt, vor allem, dass sich noch eine Person in der Wohnung befindet. Um keine weiteren Personen zu gefährden schlossen die Einsatzkräfteder Berufsrettung Wien die Wohnungstüre, um das Stiegenhaus rauchfrei zu halten.
In der Bezirkshauptstadt Melk musste am Samstagabend die historische Hubbrücke direkt unter dem Stift Melk gehoben werden. Der Melk Fluss drohte über die Brücke zu laufen, somit entschied der Bürgermeister die Brücke aus Vorsichtgründen heben zu lassen damit sie das Wasser nicht mitreißen kann. Die Feuerwehr Melk leuchtete die Brücke von zwei Seiten aus, um dem Wirtschaftshof die Arbeit zu erleichtern.. Nach rund 1,5h Stunden konnte die Brücke rund 1,5m angehoben und somit gesichert werden.
Bereits seit Donnerstag stehen viele Feuerwehren des Bezirks Schärding auf Grund des Sturmtiefs „Zoltan“ im Einsatz. Starker Wind und große Niederschlagsmengen haben für zahlreiche Einsätze gesorgt. Insgesamt mussten von 49 der gesamt 66 Feuerwehren des Bezirks 167 Einsätze abgewickelt werden, wobei hierfür 863 Feuerwehrkräfte eingesetzt werden mussten. Hauptlast waren wieder einmal umgestürzte Bäume auf Verkehrswege, vollgelaufene Keller und Undichtheiten im Dachbereich von Häusern. „Ich bedanke mich bei allen Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz bei diesem Elementarereignis und hoffe, dass zumindest während der Weihnachtsfeiertage nun ein wenig Ruhe einkehrt. Die Feuerwehren sind aber natürlich immer bereit, wenn die Bevölkerung Hilfe benötigt“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger. Nachdem Wind und Regen in der Nacht nachgelassen haben, sind auch die Einsatzanforderungen zurückgegangen. Es sind aber auch heute am 24. Dezember noch zahlreiche Einsätze erforderlich.
Ein tragsicherer Verkehrsunfall ereignete sich am 24.Dezember gegen 08:20 Uhr in Untersiebenbrunn. Eine rund 35-jährige Lenkerin verunfallte aus noch unklarer Ursache mit ihrem PKW auf der Siebenbrunnerstrasse nahe dem Feuerwehrhaus. Die rasch eintreffenden Rettungskräfte konnten der Jungen Mutter leider nicht mehr helfen. Sie erlag an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Nicht das dies schon tragisch genug wäre, kommt zusätzlich hinzu, dass die 35-jährige den Feuerwehrmitgliedern bestens bekannt war da ihre Tochter bei der Feuerwehr ist. Die selbige Tochter war unter den Einsatzkräften und erfuhr so dass ihre Mutter sich im Unfallfahrzeug befindete. Alle Mitglieder sowie die Tochter wurden im Feuerwehrhaus psychologisch betreut.